Club • Treffen • 2015 • Amberg

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Das Jahrestreffen fand vom 28.08.2015 bis 30.08.2015 statt!

Freitagmorgen 5 Uhr in Burgwedel. Meine Frisur sitzt noch nicht und um 6 Uhr will ich mich mit Marina, Wilfried und Hans–Jürgen an der A 37 treffen, um nach Amberg in die Oberpfalz zu unserem 37. Jahrestreffen des Mercedes-Benz 190 SL Club e. V. zu fahren. Nach wenigen Kilometern ist unsere Fahrt allerdings schon wieder vorbei. Wilfrieds V–Klasse hat Schwierigkeiten. Das Fahrzeug hat offensichtlich Motorprobleme, der Motorlüfter schaltet sich nicht mehr ab, der Van ist in den Notlaufmodus gegangen und hört sich auch irgendwie nicht richtig gut an. Das hatten wir bis dato noch bei keinem Jahrestreffen erlebt!

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Wir beschließen, dass Wilfrieds Crew mit dem Fahrzeug zum Verleiher nach Celle zurückfahren, um das Auto zu wechseln und ich alleine nach Amberg weiterfahre. In meiner V–Klasse befand sich das ganze Clubinventar und die Kartons mit den vielen Teilnehmertüten, die wir 2 Abende gepackt und ich bei strömenden Regen verladen hatte. Das Wetter war an diesem Morgen alles andere als gut und es regnete teilweise in Strömen auf der Autobahn. Nach 450 Km und etwa 50 Kilometer vor Amberg wurde das Wetter deutlich besser und sollte es wirklich noch schön an diesem Tag werden? Um etwa 11 Uhr erreichte ich mein Ziel das ARCADIA Hotel in Amberg wo mich zu meiner Freude Lisa, Monika, Gerlinde und Franz schon erwarteten.

Nach einer herzlichen Begrüßung entluden wir meinen Van und bauten den Clubempfang im Foyer des Hotels auf. So nach und nach trafen unsere Clubfreunde ein. Da kamen Wolfgang und Elfriede aus Karlsruhe, Gerd und Isa aus Goslar, Othmar und Dietmar und ihre Frauen aus Verden, Gerd und Marianne aus Hanau, Fritz und Claudia aus München, Michael und Carmen aus Stuttgart und viele weitere Clubmitglieder aus allen Gegenden der Bundesrepublik und des benachbarten Auslandes. Es folgte ein sehr entspannter Nachmittag mit vielen Gesprächen. Gegen 18.00 Uhr versammelten wir uns vor dem Hotel um zum gemeinsamen Clubabend im Kummert–Sudhaus zu gehen. Bei einem zünftigen Grillbuffet verbrachten wir einen sehr schönen warmen Sommerabend, mit vielen lustigen Benzingesprächen im Biergarten der Gaststätte.

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Am Sonnabendmorgen gegen 9 Uhr 30 bei wunderbaren Sonnenschein und geöffneten Verdecken wurde direkt vom Hotel die Ausfahrt gestartet und alle Teilnehmer begaben sich auf die 120 km lange Ausfahrt.

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Damit nicht nur gefahren und „sightseeing“ angesagt ist, war die Ausfahrt mit kleinen Aufgaben (DK`s) gespickt. Gerlinde, Monika, Lisa und Franz hatten sich für die 6 Durchgangskontrollen, „kleine“, nicht zu schwere Aufgaben ausgedacht, die alle zu bewältigen hatten. Das Roadbook war wieder leicht verständlich und die „Verfranser“ während der Ausfahrt blieben gering. Mittlerweile war es über 30 Grad, Zeit für das Mittagessen. In der Gemeinde Illschwang hatten wir einen größzügigen bewachten Parkplatz gefunden und bevor es in das „Weißes Roß“ zur Mittagsrast ging, waren die Teilnehmer in das ortsansässige Hopfenmuseum eingeladen, in der sich auch eine weitere Aufgabe befand. „Wie schwer ist der Hopfensack“ lautete die Frage? Der große Sack war eher ein Leichtgewicht, aber viele Schätzungen lagen weit daneben. Das Hopfenmuseum beinhaltete viele alte Werkzeuge und Pressen, die sehr anschaulich präsentiert wurden und das Gebäude war authentisch restauriert worden.

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Am Landhotel „ Weißes Roß“ angekommen, empfing uns sogleich wie auf Bestellung, eine kleine singende Kindergartengruppe und ihre Lehrerin begleitete die Kinder auf der Gitarre. Diese idyllische Gaststätte lag auf einer Anhöhe des hübschen Ortes und wir wurden mit einem leckeren Mittagessen versorgt. Weiter ging es nach der Mittagsrast in Richtung Sulzbach-Rosenberg. In Vilseck durchfuhren wir das Hafnertor und es folgte sogleich die DK 4, die Gabi und Lisa betreuten. Auf dem Rückweg nach Amberg war noch eine weitere DK zu bewältigen, die Gerlinde und ihre Helfer bei extremer Wärme zu bewältigen hatten. In Amberg beim Autohaus Widmann angekommen, musste noch eine letzte Hürde genommen werden, das zünftige Fassrollen. Ein halbgefülltes 50 Literfass musste in einer möglichst kurzen Zeit durch einen kleinen Parcour gerollt werden. Die Firma Widmann versorgte uns danach mit kalten Getränken und Kaffee und Kuchen. Unser Fritz begutachtete derweil in der Servicehalle unsere automobilen Schätzchen. Um 19 Uhr begann der Sektempfang im ACC und pünktlich gegen 20.00 Uhr, begrüßte Clubpräsident Wilfried Steer die Clubmitglieder und bedankte sich bei den Sponsoren für ihre Unterstützung. Michael Kümmerle unser Clubparte vom Mercedes-Benz Classic–Center berichtete über Veränderungen im Unternehmen bevor das kalt – warme Buffet eröffnet wurde. Gegen 21 Uhr 30 machten sich die Boogie–Woogie Formation „QUICK FEET“ bereit und zeigten eindrucksvoll ihr können. Zu Tanz und Unterhaltung spielte die Band „HULA HOOP“ Schlager und Oldies der 50er und 60er Jahre. Nach einigen Tanzeinlagen in der viele Clubmitglieder ihr tänzerisches Können zeigten, war es Zeit für die Siegerehrung der Ausfahrt. Ich hatte die Ehre mit Hilfe von Lisa, Monika, Gerlinde und Franz die Siegerehrung moderieren zu dürfen und es hat viel Spaß gemacht! Nicht nur das die Pokale, glaube ich, noch nie so groß gewesen sind, sondern Franz Wendl hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und 7 190 SL Dioramen hergestellt, die an Perfektion, in der Darstellung des 190 SL Restaurierungsthema, nicht zu überbieten waren. Nach unserer Begrüßung und der Vorstellung der einzelnen Spiele in den Durchgangskontrollen, mit Bekanntgabe der Ergebnisse, wurden die Preise verteilt.

Aber es folgten noch weitere Ehrungen, die dieses mal ganz hervorragend unsere Lisa moderierte. Neben unserem Fritz, bekamen Wilfried, Friedhelm und ich eines dieser wunderschönen Diorahmen von Vater Franz geschenkt. Darüber haben wir uns sehr gefreut! Aber auch die Wendl`s kamen selber nicht zu kurz. Unter tosenden Applaus wurden sie für das wunderschöne Jahrestreffen geehrt und alle waren sich einig, dieses Jahrestreffen war eines der Besten!
Leider verging der sehr harmonische Abend wieder viel zu schnell und ehe wir uns versahen war es schon wieder 3 Uhr in der Früh. Als letzter Programmpunkt stand am Sonntagmorgen noch die Besichtigung der Altstadt von Amberg an, von der wir regen Gebrauch machten.

Gegen Mittag war es denn soweit. Es hieß Abschied zu nehmen. Aber nicht allzu lange! Bei Wolfgang Hackenbergs Wintertreffen in Berlin und bei Constanze und Andreas Ramms Sommertreffen in Weimar sehen wir uns wieder!

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