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39. BOCKHORNER OLDTIMERMARKT • 10.-12. JUNI 2022
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Das Team um Thilo Ahlers war froh nach 2 Jahren Totalausfall endlich wieder loslegen zu können und Petrus hatte ein Einsehen. Es herrschte 3 Tage schönes Wetter.
Auch die Biergärten und Grillzelte waren gut besucht. Es herrschte überall prima Laune und Wolfgang, Herbert, Dennis und ich genossen den Tag, nachdem wir zuvor 1 ½ Stunden im Stau auf der Zufahrt zum Parkplatz gestanden hatten.
Die Schnäppchenjagd war für mich zumindest kameramotivmäßig erfolgreich. Ich konnte etliche Schnappschüsse für den Revueartikel machen. Aber an Automobilia fand ich weder Lektüre noch weitere Staubfänger für die Vitrinen daheim.
Von der 38. Friesland-Rallye am Sonntag bekamen wir nichts mehr mit, da sich unser Besuch auf den Samstag beschränkte.
In der Luft lag eine Mischung von Gerüchen aus Auspuff und Gegrilltem, gepaart mit Leder und Gummi, wie von einem Hauch Erdbeerkuchen und frischem Kaffee.
Beginnen wir gleich mit unserem Clubliebling auf Bild 1 der aus Aurich angereist war und neben dem roten 190 SL aus Verden (Bild 2) mit Clubaufkleber in der Windschutzscheibenecke (Bild 3) der einzige Vertreter seiner Art am Samstag war.



Pagoden-SL habe ich überhaupt nicht gesehen, während R 107 und C 107 recht häufig vertreten waren. Der auf Bild 4 war für 9.999 Euro zu haben.

Manche Sternträger „outeten“ sich als Dauergäste über Jahre hinweg, zu sehen auf Bild 5.

Sehr gut gefielen mit einige große Ponton-Limousinen (Bild 6 und 7).


Große Heckflossen seht ihr auf Bild 8-10. Die mit dem sauber aufgeräumten Motorraum (Bild 11) war für 34.950 Euro angeboten und ein 220 SE von 1960.




Der VdH hatte einiges an Teilen vor seinem Zelt ausgepackt (Bild 12) und die Collagenseite mit Sternteilen zeigt ein umfangreiches Angebot.

Hans Küppers war wieder mit 190 SL Vergasereinheiten vor Ort-sauber präsentiert wie immer auf Bild 13.

Die Firma VIVIL war in Hausfarben auf dem 319er vertreten (Bíld 14) und einige W 123 warteten auf der Verkaufswiese auf neue Besitzer (Bild 15).


Auf besagter Wiese, wenngleich auch nicht zum Verkauf, fand sich der Ponton Universal mit Spitznamen „Leo“ (Bild 16 & 17).


Als „Riesenschnauzer“ entpuppte sich der Magirus Diesel auf Bild 18.

Bei den kleineren Nutzfahrzeugen fiel mir das Goliath GD 750 Dreirad aus meinem Baujahr 1954 auf (Bild 19), zu sehen im Zelt mit zeitgenössischer Werbung.

Der Porsche Diesel Traktor, restauriert bis ins letzte Detail, glänzte auf Bild 20 im Neuzustand.

Meine Rätselfrage aus Bockhorn betrifft diesmal ein designmäßig etwas skurriles Gefährt (Bild 21 & 22).


Wie stets dreht sich die Frage um Hersteller und Typ.
Bei den Amis haben wir den Ford V8 und dann den Nachkriegsstraßenkreuzer Chrysler Newport auf Bild 23 & 24.


Die Firma Opel trat mit dem Admiral von 1939 (Bild 25), dem „rasenden Kofferraum“ P2 als Coupé und Authenried Cabriolet (Bild 26 und 27) wie auch dem seltenen Ascona A auf Bild 28 an.




Unseren Clubliebling als Modell gab es in der Kiste (Bild 29), wie auch mit speziell nachgerüsteten Blinkern (Bild 30).


Bei den Zweirädern konnte sogar ich noch etwas für mich „Neues“ entdecken-und zwar den „Achilles“ Motorroller mit Sachs-Motor auf Bild 31.

Etwas Ausgefallenes und Seltenes auch die DUCATI 860 (Bild 32) oder die Rex-Sammlung der motorisierten Fahrräder (Bild 33).


Zum Schluss gibt es noch den letzten überlebenden Lloyd LTK 600 auf Bild 34, dessen Kurzhistorie ihr aus dem nebenstehenden Autobild-Klassik Artikel entnehmen könnt.

Der Besuch in Bockhorn hat sich auf jeden Fall gelohnt. Also bitte für 2023 schon mal den 9.-11.Juni auf dem Terminkalender freihalten.
Wilfried Steer
