Club • Event • Street MAG Show Hannover • 2021 • Beitrag
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Street MAG Show Hannover
– Beitrag • 190 SL-Revue • 2021 • 4. Quartal –
Beitrag

Am 21. August holte ich Frank in der Marienstraße ab und wir fuhren weiter zum Schützenplatz, um uns am Anblick der US-Cars zu ergötzen.
Der Regen blieb an diesem Samstag noch aus, während am Sonntag die Teilnehmer leider mit erheblichen Niederschlägen rechnen mussten, die auch tatsächlich kamen.
Vor dem Augenschmaus der Straßenkreuzer hatten wir erst mal einen viertelstündigen Fußmarsch zu bewältigen, denn rund um das Veranstaltungsgelände waren alle Parkplätze belegt.
Nach einer Hopfenkaltschale zur Erfrischung machten wir uns dann an die Erkundung der Exponate.
Jeder von uns beiden hatte seine Favoriten, zu denen zählte für mich der Packard Custom Eight Club Sedan aus den 40er Jahren, der als sechssitziges Coupe den Spitznamen „Schwangerer Elefant“ bekam.
Dieser war Baujahr 1948 und die komplette Haube öffnete jeweils zur Seite, wie auf (Bild 1) zu sehen ist.

Auch schräg von hinten machte das Coupe einen sehr voluminösen Eindruck bei einem Gewicht von fast 2 Tonnen (Bild 2).

Die Kormoran (Pelikan) Kühlerfigur wurde extra für dieses Modell entworfen.
Ein Packard war zu jener Zeit absolute Luxus-Klasse.
Hauben auf hieß es auch bei vielen Vertretern jüngerer Baujahre, wie die Bilder 3-5 belegen.



Vom Außendesign wie auch innen vom Armaturenbrett zeigte der blaue Dodge Polara eine besondere und interessante Gestaltungslinie (Bild 6&7).


Beim Originalfahrzeug wie auch beim Kinderauto findet sich der imposante Seitenchrom auf Bild 8 und 9 wieder.


Clubmitglied Pit Nehrig war mit seiner Neuerwerbung, einem De Lorean DMC-12 vor Ort und genoss wie Frank und ich die gute Stimmung auf der Veranstaltung (Bild 10).

Etwas größer ausgefallen war der Chevy Pick up mit farblich passendem Wohnanhänger und Mini-Jeep im Gepäck auf Bild 11.

Immer wieder atemberaubend die einmalige Front des Charger 500 von Dodge (Bild 12).

Die deutsche Abteilung von General Motors in Form von Opel war mit Kapitän, Rekord und Kadett vertreten.
„FOR SALE“ Schilder versetzten Frank zwar in Kauflaune, doch am Ende blieb auch der FORD auf Bild 13 stehen.

Man kann nicht früh genug anfangen,sagte sich wohl das Puppenmädel an der Ami-Front (Bild 14), und der zweckentfremdete Uralt-Fernseher fand ebenso viel Interesse beim Publikum (Bild 15).


Zum Thema Heckflossen leistete der Chevrolet Impala mit Bild 16 seinen Beitrag, genauso wie der ebenfalls rote Cadillac Eldorado (Bild 17).


Der ausgestellte Auburn Speedster (Bild 18) war wie so häufig ein Nachbau.

Eine wirklich interessante Heckpartie zeigte das Plymouth Barracuda Coupe auf Bild 19, während viele Besucher speziell an den amerikanischen Zweirädern, die zahlreich mit Chopper Umbauten vertreten waren, Interesse bekundeten (Bild 20).


Insgesamt konnten wir uns einen umfangreichen Überblick der US-Car-Scene, wie auch Bikes verschaffen,mit einigen wirklich herausragenden Exponaten wie dem eingangs beschriebenen Packard.
Eine wirkliche Alternative zur Marke mit dem Stern könnte für mich allerdings keines der Modelle darstellen.
Wilfried Steer
